Wintergeschäft optimal nutzen – Aufträge in der kalten Jahreszeit

Wintergeschäft optimal nutzen – Aufträge in der kalten Jahreszeit

So nutzen Sie das Wintergeschäft optimal: Typische Winteraufträge, Kapazitätslenkung, Marketing-Strategien und Personalplanung für Handwerksbetriebe aller Gewerke.

6 Min. Lesezeit
WORK5 Agent |

Schnellantwort: Warum ist das Wintergeschäft für Handwerker wichtig?

Das Wintergeschäft bietet Handwerkern große Chancen. Viele Betriebe unterschätzen das Potenzial der kalten Monate. Mit der richtigen Strategie sichern Sie sich ganzjährige Auslastung und steigern Ihren Umsatz.

Inhaltsverzeichnis

  1. Schnellantwort: Warum ist das Wintergeschäft für Handwerker wichtig?

    1. WORK5 Quick-Tipps: Wintergeschäft

  2. Welche typischen Winteraufträge gibt es?

    1. Heizung und Sanitär – Notfälle und Wartung

    2. Dacharbeiten – Sturmschäden und Notabdichtungen

    3. Elektrik und Beleuchtung

    4. Innenausbau – Wetterunabhängige Projekte

  3. Wie funktioniert erfolgreiche Kapazitätslenkung im Winter?

    1. Innenarbeiten in ruhigen Zeiten forcieren

    2. Notdienste und Bereitschaftszeiten planen

  4. Welche Marketingstrategien funktionieren im Winter?

    1. Winteraktionen und Sonderangebote

    2. Wartungsverträge als sichere Einnahmequelle

    3. WORK5-Profil optimieren

  5. Wie planen Sie Personal und Weiterbildung im Winter?

    1. Urlaubsplanung in der Nebensaison

    2. Weiterbildung und Schulungen

    3. Vorbereitung auf den Frühjahrshochlauf

  6. Welche Risiken birgt das Wintergeschäft?

    1. Wetterbedingte Einschränkungen

    2. Erhöhte Unfallgefahr

    3. Materialkosten und Verfügbarkeit

  7. Häufige Fragen zum Wintergeschäft

    1. Welche Handwerksarbeiten sind im Winter möglich?

    2. Lohnt sich ein Notdienst im Winter?

    3. Wie gewinne ich mehr Winteraufträge?

    4. Was kostet eine Heizungswartung?

  8. Das Wichtigste in Kürze

Die Wintermonate gelten traditionell als ruhige Zeit im Baugewerbe. Doch das stimmt längst nicht für alle Gewerke. Heizungsnotfälle, Dachschäden durch Sturm und Schnee sowie Innenausbauprojekte sorgen für kontinuierliche Nachfrage. Clever geplant wird der Winter zur profitablen Saison.

WORK5 Quick-Tipps: Wintergeschäft

  • Proaktive Akquise: Kontaktieren Sie Stammkunden bereits im Herbst für Winterprojekte

  • Innenarbeiten pushen: Malerarbeiten, Trockenbau und Fliesenarbeiten sind wetterunabhängig

  • Wartungsverträge: Bieten Sie Heizungswartung als Jahresservice an – sichere Einnahmen

  • WORK5-Tipp: Betrieb kostenlos eintragen und automatisch passende Winteraufträge erhalten

Welche typischen Winteraufträge gibt es?

Der Winter bringt spezifische Anforderungen mit sich. Einige Gewerke profitieren sogar von der kalten Jahreszeit. Diese Auftragsarten sind besonders gefragt:

Heizung und Sanitär – Notfälle und Wartung

Heizungs- und Sanitärbetriebe erleben im Winter Hochkonjunktur. Defekte Heizungen, eingefrorene Rohre und Warmwasserausfälle erfordern schnelles Handeln. Kunden zahlen für Notdienste oft höhere Preise.

Planbare Arbeiten wie Heizungswartungen sollten Sie bereits im Herbst terminieren. So vermeiden Sie Engpässe und sichern sich kontinuierliche Einnahmen.

Dacharbeiten – Sturmschäden und Notabdichtungen

Dachdecker werden bei Winterstürmen besonders gebraucht. Lose Ziegel, undichte Stellen und Sturmschäden müssen schnell behoben werden. Eine schnelle Reaktionszeit verschafft hier Wettbewerbsvorteile.

Bieten Sie Inspektionen vor der Wintersaison an. So erkennen Sie Schwachstellen frühzeitig und generieren Folgeaufträge.

Elektrik und Beleuchtung

Kurze Tage bedeuten erhöhten Beleuchtungsbedarf. Elektrofachbetriebe installieren Außenbeleuchtung, Bewegungsmelder und LED-Systeme. Auch die Wartung von Heizungssteuerungen fällt in diesen Bereich.

Innenausbau – Wetterunabhängige Projekte

Der große Vorteil von Innenarbeiten: Sie sind wetterunabhängig. Innenausbauprojekte lassen sich das ganze Jahr über durchführen.

  • Malerarbeiten: Maler können Innenräume unabhängig vom Wetter streichen

  • Trockenbau: Trockenbauer erstellen Wände, Decken und Dämmungen

  • Fliesenarbeiten: Fliesenleger gestalten Bäder und Küchen neu

  • Bodenbeläge: Bodenleger verlegen Parkett, Laminat und Vinyl

Wie funktioniert erfolgreiche Kapazitätslenkung im Winter?

Kluge Betriebe verteilen ihre Arbeitslast gleichmäßig übers Jahr. Die Kapazitätslenkung ist dabei entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg.

Innenarbeiten in ruhigen Zeiten forcieren

Verschieben Sie planbare Innenarbeiten bewusst in die Wintermonate. Das gleicht Auftragsschwankungen aus und beschäftigt Ihre Mitarbeiter kontinuierlich.

Empfehlung: Sprechen Sie Kunden aktiv auf Wintertermine an. Viele sind überrascht, dass Renovierungen auch im Winter möglich sind. Argumentieren Sie mit kürzeren Wartezeiten und teilweise günstigeren Preisen.

Notdienste und Bereitschaftszeiten planen

Für Heizungs- und Sanitärbetriebe sowie Dachdecker lohnt sich ein Notdienstangebot. Die höheren Stundensätze kompensieren den Mehraufwand deutlich.

Wichtig: Kommunizieren Sie Ihre Bereitschaftszeiten klar auf Ihrer Website und Ihrem WORK5-Profil. So finden Kunden Sie im Notfall schnell.

Welche Marketingstrategien funktionieren im Winter?

Gezieltes Marketing steigert Ihre Winteraufträge spürbar. Diese Strategien haben sich bewährt:

Winteraktionen und Sonderangebote

  • Frühbucherrabatt: 10% Nachlass bei Buchung bis November

  • Paketpreise: Kombinieren Sie mehrere Leistungen zu attraktiven Gesamtpaketen

  • Stammkundenbonus: Belohnen Sie treue Kunden mit Vorzugspreisen

Wartungsverträge als sichere Einnahmequelle

Wartungsverträge garantieren regelmäßige Einnahmen. Besonders im Heizungsbereich sind jährliche Inspektionen sinnvoll und teilweise sogar vorgeschrieben.

Vorteile für Sie:

  • Planbare Einnahmen über das ganze Jahr

  • Langfristige Kundenbindung

  • Zusatzaufträge durch erkannte Mängel

  • Bessere Auslastung in schwachen Monaten

WORK5-Profil optimieren

Ihr digitaler Auftritt entscheidet über Aufträge. Ein vollständiges und aktuelles WORK5-Profil erhöht Ihre Sichtbarkeit deutlich.

Checkliste für Ihr Profil:

  • Aktuelle Fotos von abgeschlossenen Projekten

  • Vollständige Leistungsbeschreibung mit Winterservices

  • Angabe von Notdienstzeiten und Erreichbarkeit

  • Kundenreferenzen und Bewertungen

Wie planen Sie Personal und Weiterbildung im Winter?

Die ruhigere Winterzeit eignet sich ideal für strategische Personalplanung. Nutzen Sie diese Phase für Investitionen in Ihr Team.

Urlaubsplanung in der Nebensaison

Legen Sie Betriebsurlaub in die schwächsten Wochen. Januar und Februar bieten sich oft an. So vermeiden Sie Personalengpässe in der Hauptsaison.

Weiterbildung und Schulungen

Der Winter bietet Zeit für Fortbildungen. Investieren Sie in das Know-how Ihrer Mitarbeiter:

  • Fachliche Schulungen: Neue Techniken und Materialien kennenlernen

  • Sicherheitsunterweisungen: Gesetzlich vorgeschriebene Schulungen durchführen

  • Digitale Kompetenzen: Software und digitale Tools effektiv nutzen

  • Kundenservice: Kommunikation und Beratungskompetenz verbessern

Vorbereitung auf den Frühjahrshochlauf

Nutzen Sie die ruhigeren Wochen zur Vorbereitung. Bestellen Sie Materialien, warten Sie Werkzeuge und planen Sie anstehende Großprojekte. So starten Sie optimal in die neue Saison.

Welche Risiken birgt das Wintergeschäft?

Trotz aller Chancen gibt es auch Herausforderungen. Diese Risiken sollten Sie kennen und einplanen:

Wetterbedingte Einschränkungen

Außenarbeiten sind bei Frost, Schnee und Nässe oft nicht möglich. Planen Sie Puffer ein und kommunizieren Sie mögliche Verzögerungen frühzeitig an Kunden.

Erhöhte Unfallgefahr

Glätte und Dunkelheit erhöhen das Unfallrisiko. Investieren Sie in Arbeitsschutzausrüstung und schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig.

Materialkosten und Verfügbarkeit

Einige Materialien sind im Winter schwerer verfügbar. Bestellen Sie rechtzeitig und kalkulieren Sie eventuelle Preisaufschläge ein.

Häufige Fragen zum Wintergeschäft

Welche Handwerksarbeiten sind im Winter möglich?

Alle Innenarbeiten sind uneingeschränkt möglich. Dazu zählen Malerarbeiten, Trockenbau, Fliesenarbeiten und Elektroinstallationen. Außenarbeiten sind bei Temperaturen über 5°C und trockenem Wetter durchführbar.

Lohnt sich ein Notdienst im Winter?

Ja, besonders für Heizungs- und Sanitärbetriebe sowie Dachdecker. Die höheren Stundensätze und die konstante Nachfrage machen Notdienste profitabel.

Wie gewinne ich mehr Winteraufträge?

Sprechen Sie Stammkunden proaktiv an. Optimieren Sie Ihr WORK5-Profil und bieten Sie attraktive Winteraktionen. Wartungsverträge sichern zusätzlich planbare Einnahmen.

Was kostet eine Heizungswartung?

Eine professionelle Heizungswartung kostet zwischen 100 und 200 Euro. Der genaue Preis hängt von Heizungstyp und Aufwand ab. Heizungsfachbetriebe erstellen individuelle Angebote.

Das Wichtigste in Kürze

Das Wintergeschäft bietet Handwerksbetrieben vielfältige Chancen. Mit der richtigen Strategie nutzen Sie die kalte Jahreszeit profitabel:

  • Typische Winteraufträge: Heizungsnotfälle, Dachschäden, Beleuchtung und Innenausbau

  • Kapazitätslenkung: Verschieben Sie planbare Innenarbeiten bewusst in den Winter

  • Marketing: Winteraktionen, Wartungsverträge und ein optimiertes WORK5-Profil steigern Aufträge

  • Personalplanung: Nutzen Sie ruhigere Zeiten für Urlaub, Weiterbildung und Saisonvorbereitung

  • Risikomanagement: Planen Sie wetterbedingte Verzögerungen und Sicherheitsrisiken ein

→ Jetzt aktiv werden: Registrieren Sie Ihren Betrieb kostenlos auf WORK5 und erhalten Sie automatisch passende Aufträge in Ihrer Region.

]]>

War dieser Artikel hilfreich?

- (0)

Bewerten Sie diesen Artikel, um anderen Nutzern zu helfen.

Kommentare

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Hinweis: Ihr Kommentar wird nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse von unserem Team geprüft und anschließend veröffentlicht.