[KI-generiert] Schornsteinfeger beauftragen 2026: Feuerstättenschau, Kehrpflicht und Kosten

Schornsteinfeger beauftragen 2026: Feuerstättenschau, Kehrpflicht und Kosten

Vor der Heizsaison 2026: Welche Kehr- und Prüfpflichten gelten, was der Schornsteinfeger kostet und wie Sie Termine rechtzeitig sichern.

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Der Spätsommer ist die beste Zeit, um Schornsteinfegearbeiten zu beauftragen: Termine sind noch verfügbar, und wer vor dem Herbst kehren und prüfen lässt, geht sicher in die Heizsaison. Welche Pflichten gelten, was die Arbeiten kosten und warum der GEG-Heizungscheck jetzt Pflicht sein kann — dieser Ratgeber gibt den Überblick.

Kehr- und Prüfpflichten im Überblick

Seit der Novelle des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes (SchfHwG) im Jahr 2013 haben Eigentümer mehr Freiheit bei der Wahl des Schornsteinfegers — aber die Pflichten selbst sind geblieben. Konkret unterscheiden sich zwei Kategorien:

Hoheitliche Aufgaben (bezirkspflichtiger Schornsteinfeger): Die Feuerstättenschau — die grundlegende Überprüfung von Feuerungsanlagen auf Sicherheit — muss vom bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger durchgeführt werden. Er ist für Ihren Zuständigkeitsbezirk gesetzlich festgelegt und überprüft alle Feuerungsanlagen in einem Turnus von maximal sieben Jahren. Die Feuerstättenschau ist keine Routinekehr, sondern eine amtliche Inspektion.

Handwerksleistungen (freie Wahl): Kehrarbeiten, Abgasmessungen, Dichtheitsprüfungen und ähnliche Wartungsarbeiten dürfen seit 2013 von jedem zugelassenen Schornsteinfeger durchgeführt werden — nicht nur vom Bezirksschornsteinfeger. Das schafft Wettbewerb und ermöglicht Preisvergleiche.

Wie oft gekehrt werden muss, hängt vom Brennstoff und der Anlage ab. Die Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) gibt den Rahmen vor:

  • Öl- und Gasheizungen: in der Regel einmal jährlich kehren und messen
  • Festbrennstoffanlagen (Holz, Pellets): bis zu viermal jährlich kehren
  • Kaminöfen und Kachelöfen: mindestens einmal pro Jahr
  • Abgasmessung nach Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV): alle zwei Jahre

Wer die vorgeschriebenen Fristen versäumt, riskiert nicht nur den Verlust des Versicherungsschutzes bei einem Kaminbrand, sondern auch Bußgelder durch die zuständige Behörde.

Was der Schornsteinfeger 2026 kostet

Die Kosten für Schornsteinfegerleistungen sind zweigleisig: Für hoheitliche Aufgaben wie die Feuerstättenschau gilt eine gesetzlich geregelte Gebührenordnung, für freie Handwerksleistungen können Betriebe eigene Preise setzen.

Gebühren für hoheitliche Aufgaben: Die Feuerstättenschau kostet je nach Bundesland und Aufwand zwischen 40 und 120 Euro. Die Gebühren sind in der jeweiligen Landesgebührenordnung festgelegt und nicht verhandelbar.

Kehrarbeiten und Messungen: Hier variieren die Preise je nach Region, Betrieb und Aufwand. Typische Richtwerte 2026:

  • Kehren einer Anlage (Gas/Öl): 30–60 Euro pro Kehrgang
  • Abgasmessung: 40–80 Euro
  • Dichtigkeitsprüfung: 60–120 Euro
  • Jahrespaket (Kehren + Messen + Bescheinigung): 80–160 Euro

Die Preise in Ballungsräumen liegen tendenziell höher als auf dem Land. Wer freie Schornsteinfeger vergleicht, kann bei den Handwerksleistungen 20–30 % sparen gegenüber dem Bezirksschornsteinfeger-Preis.

GEG-Heizungscheck 2026: Zusätzlich zu den klassischen Kehrarbeiten kann ein erweiterter Heizungscheck nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) anfallen. Eigentümer von Gebäuden mit mehr als drei Wohneinheiten und zentraler Heizung sind verpflichtet, einen hydraulischen Abgleich und einen Heizungscheck durchführen zu lassen. Der Check kostet je nach Anlage und Betrieb zwischen 150 und 400 Euro — ist aber Voraussetzung für viele Förderanträge. Informationen zum effizienten Energiemanagement im Haushalt helfen Eigentümern, die richtigen Maßnahmen zu priorisieren.

Termine sichern und Heizung prüfen lassen

Wer seinen Schornsteinfegertermin auf Oktober oder November verschiebt, riskiert lange Wartezeiten. Der Spätsommer — August und September — ist die ideale Zeit für Kehr- und Prüfarbeiten: Die Nachfrage ist moderat, Termine sind kurzfristig verfügbar, und Mängel können vor dem Heizungsstart noch behoben werden.

Warum jetzt beauftragen: Mit Beginn der Heizsaison ab Oktober steigen die Anfragen sprunghaft — Schornsteinfeger sind dann oft Wochen ausgebucht. Wer im Spätsommer beauftragt, hat die freie Wahl des Betrieb und flexiblere Terminoptionen.

GEG-Heizungscheck planen: Neben der Routinekehr lohnt es sich, den Heizungscheck nach GEG gleichzeitig zu beauftragen. Das spart einen zweiten Terminaufwand und erleichtert die Koordination. Fragen Sie beim Beauftragen explizit nach, ob der Betrieb GEG-zertifiziert ist und den Check im Paket anbietet.

Mängel vor der Heizsaison beheben: Stellt der Schornsteinfeger Mängel fest — etwa undichte Verbindungen, Ablagerungen oder Abgasrückstau — müssen diese behoben sein, bevor die Heizung in Betrieb genommen werden darf. Wer im Sommer kehren lässt, hat genug Zeit, einen SHK-Betrieb zu beauftragen und Mängel fristgerecht zu beheben.

Betrieb beauftragen: Für die freien Handwerksleistungen (Kehren, Messen, Prüfungen) können Sie jeden zugelassenen Schornsteinfeger beauftragen. Vergleichen Sie Angebote und Bewertungen — auf work5.de finden Sie geprüfte Betriebe in Ihrer Region.

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